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Über mich

Arbeit als Bildhauerin

Material – Beschaffenheit und Wirkung

Die Auseinandersetzung mit der Beschaffenheit und Wirkung von Materialien ist ein zentraler Bestandteil meiner gestalterischen Arbeit. Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Verarbeitungstechniken, aufbauend, abbauend oder giessend, entstehen Werke, in denen Material, Form und Prozess eng miteinander verwoben sind. Als Gestalterin bewege ich mich in einem fortwährenden Wechselspiel zwischen Führen und Geführtwerden, im Dialog mit dem Material, das Impulse gibt, Widerstand leistet und neue Möglichkeiten eröffnet.

Befindlichkeiten

In meiner künstlerischen Arbeit versuche ich, meinen gegenwärtigen Stimmungen und Gefühlen näherzukommen und sie zu begreifen. Dabei beschäftige ich mich mit der Frage, wie sich innere Empfindungen in Formen, Materialien und visuelle Ausdrucksweisen übertragen lassen. Gestaltung verstehe ich dabei als offenen Prozess, geprägt von Neugier, Wahrnehmung und kritischem Denken.

(...)Es handelt sich darum,
alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Rainer Maria Rilke, Viareggio bei Pisa (Italien), am 23. April 1903

Formen, Beziehungen und Grenzen

Wenn Formen ineinander fliessen, aneinanderstossen oder sich berühren, entstehen neue Formen, Beziehungen und Grenzen, die zu gestalten mich motivieren, herausfordern und im besten Fall beglücken.

Dabei experimentiere ich mit unterschiedlichen Materialien und Verarbeitungstechniken. Befindlichkeit, Material, Form und Prozess stehen in einem engen Zusammenhang.

Arbeit als Gestaltungslehrerin

Dialog zwischen eigener Praxis und Unterricht

Als Gestaltungslehrerin und Gestalterin bewege ich mich in einem fortlaufenden Dialog zwischen eigener Praxis und Unterricht. Ausgangspunkt meiner Arbeit sind gestalterische Fragestellungen, die ich nicht nur vermittle, sondern in meiner eigenen gestalterischen Tätigkeit erforsche. Indem ich selbst experimentiere, verwerfe, weiterentwickle und reflektiere, suche ich Antworten auf visuelle, materielle und philosophische Fragen. Diese persönliche Auseinandersetzung bildet die Grundlage für meinen Unterricht: Aus eigenen Prozessen entstehen didaktische Übungen und konkrete Gestaltungsaufträge. Sie sind so angelegt, dass Lernende ebenfalls ins Fragen, Erproben und Reflektieren kommen und eigene Lösungen entwickeln können. Gestaltung verstehe ich dabei als offenen Prozess, geprägt von Neugier, Wahrnehmung und kritischem Denken.

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